Tel Aviv: Toleranz für Toleranz Erfahrende.

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      Tel Aviv: Toleranz für Toleranz Erfahrende.

      Gerade Junge werden diese Nachricht in sich aufnehmen! Denn Toleranz für Toleranz Erfahrende, sollte eigentlich möglich sein?

      Tel Aviv „Hassverbrechen“ – Blutbad in Homosexuellen-Club.
      In Tel Aviv sind bei einem Blutbad in einem Club für homosexuelle Jugendliche zwei Menschen getötet und elf verletzt worden. Ein homosexueller Abgeordneter sprach von einem „Hassverbrechen“. Tel Aviv gilt im Vergleich zu anderen israelischen Städten als liberal gegenüber Homosexualität.
      Nach einem Blutbad in einem Club für homosexuelle Jugendliche in Tel Aviv hat die israelische Polizei mit einem Großaufgebot nach dem flüchtigen Angreifer gesucht. Der vermummte und mit einer Pistole bewaffnete Mann erschoss am Samstag in dem Lokal der lebensfrohen Mittelmeermetropole ein 17-jähriges Mädchen und einen 26-Jährigen und verletzte elf weitere Menschen, bevor er zu Fuß flüchtete.

      Der laut Augenzeugen in Schwarz gekleidete Angreifer sei am späten Abend ins „Café Noir“ eingedrungen und habe in alle Richtungen gefeuert, sagte Polizeisprecher Micky Rosenfeld. Dann habe er die Pistole eingesteckt und sei auf den belebten Straßen untergetaucht. Hunderte Polizisten durchkämmten nach dem Angriff die Stadt. Straßenblockaden wurden errichtet.

      „Das war eine Tat voller Hass, ein geplantes Verbrechen“, sagte der Augenzeuge Janiv Weisman dem Fernsehsender Kanal 10. Die Opfer seien sehr jung gewesen. Der Club im Keller des Sitzes des Verbandes der Schwulen und Lesben sei bei Jugendlichen sehr beliebt gewesen.

      „Wir stehen alle unter Schock“

      Der Abgeordnete Nitzan Horowitz, der sich offen zu seiner Homosexualität bekennt, sprach von einem Hassverbrechen und dem bislang schwersten Anschlag auf die Schwulenszene in Israel. Er verurteilte die Tat als Angriff auf unschuldige Jugendliche. „Wir stehen alle unter Schock“, sagte er.

      Tel Aviv ist für seine liberale Haltung gegenüber Homosexuellen bekannt. Bürgermeister Ron Huldai versicherte, die Stadt werde pluralistisch bleiben. Im konservativeren Jerusalem kommt es öfter zu Auseinandersetzungen zwischen Schwulenaktivisten und Ultraorthodoxen.

      Die ultraorthodoxe Schas-Partei verurteilte die Bluttat von Tel Aviv. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versicherte, der Täter werde zur Rechenschaft gezogen. Auch Oppositionsführerin Zipi Livni zeigte sich schockiert und rief zu einem Abbau gesellschaftlicher Vorurteile auf.

      focus.de/panorama/vermischtes/…llen-club_aid_422750.html

      Euer Schwuler Reisender Max :cursing:
      Populismus ist die Pubertäts Zeit der Demokratie. :S

      Unterwegs in der Gay-Szene von Tel Aviv

      Israel ist eine Insel für Homosexuelle im Nahen Osten, sagt der 21-Jährige Ido. Trotz religiöser Familie und Armeedienst hat er sich geoutet — und führt uns durch die schwule Szene von Tel Aviv.
      „Wenn schwul, dann hier“, sagt Ido. 21 Jahre ist er alt, Soldat – und Israeli. In seiner Heimatstadt Tel Aviv sind knutschende Frauen und Händchenhaltende Männer keine Besonderheit. Doch kaum mehr als 100 Kilometer entfernt, jenseits der israelischen Landesgrenze, leben junge Homosexuelle in der Illegalität — und oft in Todesangst.
      weiterlesen = blog.zeit.de/zuender-blog/2008…mo-szene-von-tel-aviv_350