Tunesien auch für Gays?

      Trip nach Hammamet

      hallöchen

      wir fliegen ende mai nach hammamet . lol)

      14 tage kurzurlaub ins royal. mal sehen ws sich dort tut. waren vor jahren mal in tuhnesien, aber ich lag kank in zimmer und meinem freund wurde der hof überall gemacht. war ne nette erfahrung... mittlerweile sind wir verpartnert. bin gespannt ob nur auf single mannen reagiert wird oder auch auf 2. ::po::

      nabeul.tunis

      hallo leute

      letztes jahr habe ich tunsi - nabeul genossen

      und fahre diese jahr wieder hin ok selbest wenn man sich mit den jungs einig wird habe 5 dinar bezahlt ist doch wohl mal lächerlich oder

      sind cole und junge boys und auch boys ohne das sie geld verlangen ist schon cool dort

      freu mich gerne auch auf andere infos

      grüsse ein mainzer 45 j.

      bin am 14.07.2012 in sousse

      hallo leute ich bin der alan aus köln bin noch nee in tunesia gewissen . obwol bin auch keine deutsche . ich wohne in köln abe ich bin iraker bin am 14 juli 2012 bis 14 in sousse suche nach freundlischen leute zum party und nett unterhaltung . wir hat bock . meine deutsch schreiben ist auch nicht so gute . hoffe findich jemanden danke :thumbsup: ::komm::

      Riadh Palm Hotel vom 14. - 26.10.2012

      habe gerade eben meinen Urlaub im Riadh Palm Hotel in Sousse gebucht. War vor vielen Jahren schon mal in Tunesien und weiss, das die Jungs dort sehr aufdringlich sein können, wenn es um Sex geht. Hoffe das ist immer noch so :)
      Wer ist denn noch im Oktober in Sousse und hat evtl. Lust, sich mal zu treffen? Können ja dann gemeinsam auf "Beutezug" gehen.

      Mail an mc670[ät]hotmail.com
      ::po:: würde gerne nächstes mal mitkommen, geil was du erlebt hast ::trauer::

      Deo schrieb:

      Hallo...
      ...ich komme jetzt gerade aus Tunesien zurück. Das Wetter war Super...der Urlaub Klasse. Ein Freund hatte mir eine Gay Adresse mitgegeben. Ich also mit dem Taxi hin...Der Eintritt 50,-- Euro...Adresse war ein Privathaus. Für die 50 Euronen gab es 50 .........................................
      hallo hier wird geschrieben, man solle muslimische Länder meiden.
      Das ist echter Schwachsinn. Wir waren vor 2 Jahren im Oman, streng muslimisch, homosex verboten offiziell, aber eine Szene da kann sich manche Stadt in Deutschland was abschneiden. Natürlich gibt es keine Homo - Bars, Clubs etc., aber eine echt "romantische" Hafenlandschaft, etwas weiter draussen um Muscat, Parkplätze auf denen abends mehr als was los ist, das Alter spielt keine Rolle, die meisten "Boys" sind zwischen 22 und 30, die kennen den oder den anderen, man wird eingeladen und so ist, wenn man das will jeden Abend was los. Das Einzige was nicht geht, schmusen, knutschen und light Sex in der Öffentlichkeit, alles andere geht stark ab.
      Bei mir hat es so angefangen, dass ein Boy des Einkaufszentrums mir mit "Gewalt" die Tüten zum Wagen schleppen wollte, bei Einladen fragte er mich, ob das alles gewesen sei, da er noch mehr zu bieten habe und dabei zwingerte er mit den Augen. Er nannte mir einen Parkplatz außerhalb Muscats und ich muss echt sagen, super was dort läuft und die 3 Wochen im Oman gelaufen ist. vorallem die Omanis sind schlank schwarze Haare und einen dunklen Teint.
      grüß Euch alle
      Ashok

      Es geht ....

      Nein, gay-freundlich ist Tunesien nicht....

      Wie in einem absolut patriarchalischen Lebensumfeld üblich, gilt auch in Tunesien ein Mann gesellschaftlich erst als "richtiger" Mann, wenn er eigene Kinder gezeugt hat und eine Frau hat adäquat ihre Daseinsberechtigung durch die Geburt von Kindern. Eine solche Gesellschaftsstruktur ist zwangsläufig homophob und kann nur mit Ablehnung, Diskriminierung und schlussendlich mit Verboten und Strafen reagieren.

      Zudem greift der Islam, so stark wie sonst keine andere Religion, in die staatlichen und gesellschaftlichen Belange ein. Die überlieferte arabische Tradition der Bisexualität wird geleugnet und vom Koran – ähnlich der Bibel – im Gleichklang mit der Homosexualität als "Sodom und Gomorrha" abgetan und als Negativ-Beispiel der Unzucht zugeordnet. Homosexualität (liwät) verstößt somit gegen Allahs Willen und ist deshalb Hodûd, eine Straftat.

      Diese Straftat wird in Tunesien nach Artikel 230 (Strafgesetzbuch von 1913 und 1964 letztmalig überarbeitet) mit einer Gefängnisstrafe bis zu drei Jahren geahndet, wobei das Alter des Verurteilten keine Rolle spielt. Im Gegensatz zu anderen islamischen Ländern ist das recht human. Zudem wurde der Paragraf in Tunesien bisher eher selten bemüht. Doch in letzter Zeit häufen sich, trotz oder gerade wegen der Liberalisierung, die öffentlichen Verunglimpfungen und Hetztiraden gegen Schwule. Der laxe Umgang mit der "Schande" Homosexualität wird von religiösen Eiferern angeprangert und politisch motivierte Bloßstellungen, Rufmord-Kampagnen gegen Oppositionspolitiker, selbst Verhaftungen häufen sich und stärken die Vorbehalte in der Bevölkerung. Statt einer erhofften größeren Akzeptanz wird die Stimmung restriktiver. Der Minister für Menschenrechte plädierte noch 2012 tatsächlich für die Beibehaltung des Artikels 230 mit der längst widerlegten These: Homosexualität sei pervers und bedürfe medizinischer Behandlung.


      Dennoch, Tunesien ist durchaus ein beliebtes Gay-Reiseziel.

      Obwohl in Tunesien die öffentliche Zurschaustellung homosexueller Zuneigung – worunter auch ein zufälliges "Ertappt werden" in einem Hotelzimmer durch Servicepersonal zählt – verboten ist, im Umkehrschluss dementsprechend nichts, nicht mal "Händchenhalten", erlaubt ist, küssen sich tunesische Heteromänner traditionell zur Ehrerbietung auf die Wange. Da gibt es keine Berührungsängste, doch sollte dies von Ausländern nicht als Freizügigkeit missverstanden werden.

      In den Touristenhochburgen auf Djerba, in Nabeul, Hamamet und besonders in Sousse und Tunis siegt die (kommerzielle) Gastfreundschaft eindeutig über die Homophobie, vorausgesetzt sie wird nicht provokant durch Lederklamotten, auffällige Piercings oder rumknutschen auf der Straße forciert. Diskretes Auftreten, besonders wenn man als Paar reist, ist eindeutig von Vorteil.

      Hält man sich daran, kann der Aufenthalt in Tunesien für Gays sehr erlebnisreich sein. Denn "hinter den Kulissen" ist Alles möglich. Besonders beim Cruisen am Strand und auf den Promenaden wird der schwule Tourist überraschend schnell von jungen (ab 15-16 Jahren) und auch etwas älteren (30-40 Jährige), glutäugigen Tunesiern angesprochen. Das machen sie ganz geschickt, charmant und ziemlich diskret. Es ist unbedingt erforderlich, dass der Tunesier den Kontakt aufnimmt. Das Schema ist Standard und beginnt mit der Eröffnungsfrage: "Bist du allein hier oder mit deiner Frau/Freundin"? Ein "Ja, allein/ ein Freund begleitet mich" ist das Outing und es erfolgt eine Einladung in ein nahes Café in dem, inmitten von anderen Gästen, das Kennenlernen unauffälliger von statten geht. Natürlich steckt da Routine hinter und blauäugig wäre derjenige, der hier Sympathie oder gar Verliebtheit vermuten würde – dies ist schlicht der Beginn einer "geschäftsmäßigen Beziehung" und der knackige Schöne ist mitnichten gay, im besten Fall bi, in der Regel eine "Hete", aber immer ein „gay for pay“.

      Der Preis hängt vom Verhandlungsgeschick ab. Wie profitabel diese "Bezness"-Beziehung wirklich (unabhängig vom bezahlten Sex) für den Boy wird und wie teuer sie im Endeffekt den Touristen kommt, hängt von der Beantwortung weiterer Fragen ab. Sie loten die Möglichkeiten des Zusatzgewinns oder einer Einladung ins jeweilige Heimatland (Visabeschaffung) aus. Nimmt man zum Beispiel das freundliche Angebot eines Einkaufsbummels im Bazar an, wird der Einkauf dadurch nicht, wie versprochen, preiswerter sein, denn der clevere Bursche bekommt von den Händlern eine auf den Preis aufgeschlagene Provision. Ratsam ist es, den Abflugtermin nicht zu nennen, so entgeht man den familiären „Horrorgeschichten“, bei denen nur die finanzielle Unterstützung des reichen Gay-Freundes noch helfen kann. Die schlimmen Unfälle, plötzliche Erkrankungen oder ähnliches passieren immer kurz vor dem Abflug. Selten führen unbedachte Äußerungen auch zu direkten Erpressungen. Da sich einige Boys auf das Bestehlen von Liebespaaren am Strand spezialisiert haben, ist das verlockende Angebot Sex am Strand zu praktizieren risikobehaftet. Zum Sex selbst sollte man spezielle Stundenhotels aufsuchen, beispielsweise in Sousse das kleine Hotel am Bahnhof oder das Hotel am Park in Strandnähe. Das eigene Hotel und alle anderen sind ohnehin tabu, da hier keine Lover-Boys eingeschleust werden können. Das gilt auch für die in Tunesien buchbaren gay-freundlichen Hotels, die besonders gemeinsam reisenden Gay-Paaren zu empfehlen sind.


      Ja, es gibt eine "inoffizielle" Gay-Szene.

      Eine offene schwule Lebensweise ist in einem muslimischen Land unmöglich und somit kann sich auch keine "offizielle" Gay-Community entwickeln. Dennoch existiert eine Szene, auch wenn diese sich zum Schutz vor Verfolgung und Repressalien gern mitten in der normalen Alltäglichkeit abspielt, unsichtbar für die Polizei und für die meisten Touristen. So teilen sich an beliebten Cruisingpoints, wie zum Beispiel im "Belvedere" in Tunis, die Schwulen und Bisexuellen das Terrain mit Prostituierten und verheirateten Männern. Ähnliches gilt für alle Gay-Lokalitäten (Cafés, Bars, Clubs, Hamams, Diskotheken) in den Urlaubsorten und größeren Städten. Selbst in Sousse, der heimlichen Gay-Hochburg, sind schwule Aktivitäten so immer auch ein wenig mehr mit Nervenkitzel als mit Entspannung verbunden. Bei "Gays only" Adressentipps handelt es sich in der Regel um Bordelle für Schwule in Privathäusern.

      Schwule tunesische Männer suchen selten den Kontakt zu Gay-Touristen. Der Umgang der meist heterosexuellen "gays for pay" mit den schwulen, zahlungskräftigen Touristen wird schon aus wirtschaftlichen Aspekten toleriert. Tunesien braucht die Einnahmen aus der Tourismusbranche dringender denn je. Außerdem stehen diese Tunesier gesellschaftlich und rechtlich auf einer ganz anderen Stufe. Im Gegensatz zu ihnen können sich einheimische Homosexuelle nicht auf ihre Bürgerrechte berufen – sie haben schlicht keine. Eine Liaison mit einem Ausländer käme für sie einem Outing gleich, das sie nie und nimmer riskieren würden. Bigott erscheint dann vor diesem Hintergrund die in Tunesien von einheimischen Homosexuellen häufig praktizierte Zweckgemeinschaft : älterer, reicher Mann hält jüngeren, armen Geliebten aus. Der Reichtum schützt Beide und die Bezahlung befreit vor religiösen Schuldgefühlen.
      Hier schließt sich der Kreis und die Bereitwilligkeit der Hetero-Tunesier, sich für Geld dem Touristen anzubieten, verliert an Anrüchigkeit.

      Viel Spaß in Tunesien ;)
      Ich komme gerade aus Tunesien zurück. Es gibt dort tatsächlich einige (wirklich hübsche) Tunesier, die bei Grindr / GR angemeldet sind und Bekanntschaften suchen. Teilweise ist die Suche sehr stark und eindeutug auf Sex ausgerichtet, teilweise aber auch um einfach Gleichgesinnte treffen zu können.

      In Tunesien findet das Leben auf der Straße statt, jeder kennt jeden. Für die jungen Tunesier wäre es das größte Desaster, vor der Familie geoutet zu werden. Sie fahren deshalb 1-2 Ortschaften weiter und suchen dort Kontakt zu Touristen. Hat den Vorteil, dass der Tourist garantiert mit der Family nichts zu tun hat und das Geheimnis somit geheim bleibt.

      Insgesamt hat sich Tunesien sehr weit entwickelt. Die Frauenquote ist dort inzwischen höher als in Deutschland (!) und Tunesien öffnet sich immer weiter den westlichen Werten ohne dabei natürlich die eigene Identität zu vergessen. Frauen fahren Auto, ergreifen Berufe, werden Lehrerinnen und die Entwicklung die hier stattfindet, zeigt sehr deutlich auf welchem Weg sich das Land befindet und wie rassant schnell diese positive Entwicklung fortschreitet.

      frisbee schrieb:

      zeigt sehr deutlich auf welchem Weg sich das Land befindet und wie rassant schnell diese positive Entwicklung fortschreitet.

      Und diese positive Entwicklung wird leider immer wieder brutal behindert.
      Schlimm wirklich was da wieder los ist.Da liegt man gemütlich am Strand und dann kommen diese XXXXXX bm)
      Uns schlimm natürlich auch für Tunesien :(

      Terroranschlag in Tunesien: Medienberichten zufolge griffen unbekannte Täter die Gäste zweier Hotels im Badeort Sousse an. In Agenturmeldungen ist von bis zu 27 Toten die Rede. spiegel.de/politik/deutschland…istenhotel-a-1040874.html

      Die Extremisten des Islams werden diese und die nächste Generation noch prägen.
      Man/n sieht daran, dass die Historische Aufarbeitungen z. B. des zweiten Weltkrieges Unsinn sind.
      der Mensch war ist und wird so bleiben. Gut und Schlecht. Ob Gott-Natur dies zur bewahrung des Naturkreislaufes auf Erden so gewollt hat? Mir tut die Jugend leid die immer wieder in solche grässlichen Zeiten hinein wachsen müssen.
      Ich wüsste da besseres für die... ::trauer::
      Populismus ist die Pubertäts Zeit der Demokratie. :S

      Tunesien..........geil & gefährlich

      Ich glaube man findet in Tunesien alles was man möchte, und ja, man sollte einfach warten bis man angesprochen wird. Das ist halt der stolz der Wüste dk-)
      Aber man sollte wirklch aufpassen.
      Ich fliege jetzt seit gut 16 Jahren nach Tunesien, und bei Gott, es gab situationen da habe ich Angst bekommen, aber auch welche.....nun ja. Das sitzten tat danach etwas weh *grins*
      Nicht immer ist es mit Geld verbundenm, aber das sollte auch gleich klar gemacht werden. Aber bitte keine szene machen. Da könnte der Schuss nach hinten los gehen. Und ich glaube das möchte da keiner.
      Ich fliege jetzt am 24.10. wieder nach Sousse, und freu mich schon. Vieleicht ist ja einer von Euch in der nähe und man trifft sich mal auf ein Bier.
      Hallo,
      ​habt ihr Informationen über die aktuelle Lage in Tunesien?
      Oder auch aus Sousse? Plane vielleicht im früh Sommer nach
      Sousse zu fliegen. Würde mich über Eure Erfahrungen freuen!

      Lg
      Klaus