Erfahrungen zum Auswandern in die USA

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      Erfahrungen zum Auswandern in die USA

      Hallo, ich wollte mal fragen, ob hier einige schon Erfahrungen mit dem Auswandern in die USA gemacht haben. Ich bin sicher nicht der Einzige, der sich beim Reisen schon einmal die Gedanken gemacht hat. Wie sieht es denn bei euch aus?
      Liebe verändert. Liebe verwirklicht. Liebe belebt.
      Auswandern egal wohin unterliegt meiner Ansicht nach ein paar Grundregeln.
      Ich bin schon 1989 für 1 Jahr offiziell mit Arbeitserlaubnis und allem drum und dran nach Spanien ausgewandert.
      Hab zudem mehrere Jahre ohne selber Auszuwandern in Thailand unter Ausgewanderten gelebt!
      Heute bin ich Rentner und hab als "belesener" Zeit zu schreiben.... ;)

      - Verlass dich auf niemanden Fremder, auch nicht auf Erfahrungsberichte von Ausgewanderten.
      Denn auch unter 1001 Berichten ist deine zu machende Erfahrung nicht darunter!
      Du solltest mindestens nochmals soviel Erspartes in deiner Heimat Lagern,
      von dem du denkst das du im ersten Jahr an Fremden Ort, wie ein Arbeitsloser, sicher brauchen würdest.

      - Die Zeiten wo du einfach mal wie ein Backpacker in Fremden Land aufschlagen kannst sind Vorbei.
      Egal wo, du musst Kohle bringen, ob den Arbeitgebern, deiner Umgebung, oder deiner Libido zuliebe!
      Geh nur wenn du dir die ersten 2-3 Jahre Brücken zur Heimat sichern kannst.

      - Lade dir nur direkte Formulare der Behörden und Ämter, hier wie dort zu deiner Information herunter.
      Und zwar erst wenn Du Ziel und Tätigkeit dort klar gesteckt hast. Die Erfahrungen kannst Du nicht vorher sammeln,
      sondern nur vor Ort. Dass heisst auch vorher schon, mindestens 3 Monate an dem Ort wo du dich niederlassen willst,
      einen intensiv- Studium- Urlaub gemacht zu haben.


      Und vor allem Zögere nicht, sonst wir es ein Traum und Träume sind die schlechtesten Ratgeber.
      Klarer Intensiver-machbarer Plan, ja oder nein. Wenn ja, dann ist ja, und kein wenn und aber mehr von irgend jemandem.
      Dein Charakter kennst du. Denn nimmst du mit und damit kommt das grösster Problem aller Gescheiterten.
      Sich selber anlügen, nicht zu seinen Fehler stehen, sich überschätzen etc. Saufen, Zocken, Weiberei, Barhockerei,
      zu kurze Arme zum arbeiten, Maschendrahtzaun-Mentalität, Schuldenmacher, Anschlussprobleme, Aussehen, Sport-Streitfan, usw.
      alles das nimmt man(n) mit und kann Ausland nicht im Voraus bewertet werden. Und gerade das negative verstärkt sich dort schnell!
      Auch fliehen, vor was auch immer, ist ein Garant zum Fehlurteil....

      Na, ich könnte noch viel schreiben, aber hier kommt die grösste Erfahrung die ich gemacht habe.
      Ratschläge in der Euphorie sind Luft! Oder die besten kommen hinterher....
      Ich wünsche dir Kraft und Mut und wenn du mal Ja gesagt hast steh dauernd vor den Spiegel,
      sag jedes mal Laut und deutlich, ich bin gut, ich kann das, ich mag mich, alle mögen mich, usw.... ::trauer::
      Populismus ist die Pubertäts Zeit der Demokratie. :S

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „thai.fun“ ()

      Wow! So viele Gedanken. Bist du denn jetzt hier oder in Spanien? Ich erahne natürlich die Sorgen, die auf mich zukommen könnten. Ich habe bereits 6 Monate in China verbracht. Da hatte ich jedoch starke Unterstützung. Ich denke auch, dass das überlegte Auswandern das das Wichtigste ist...immer mit der Möglichkeit im Hinterkopf, dass es doch nicht dauerhaft sein wird. Auswanderersendungen sind ja auch inszeniert, aber sie bringen mich doch zum Träumen. Ich habe mich natürlich auch schon mit den Bedingungen beschäftigt...und bin an die Hürde Greencard gestoßen. Um die zu nehmen gibt es ja Seiten wie diese, auf denen man sie gwinnen kann. Ich glaube, der Schritt von fixer Idee zu ernsthafter Überlegung ist entscheidend.
      Ich wünsche dir Kraft und Mut und wenn du mal Ja gesagt hast steh dauernd vor den Spiegel,
      sag jedes mal Laut und deutlich, ich bin gut, ich kann das, ich mag mich, alle mögen mich, usw....

      So einfach es klingt, aber genau das ist es, was die Ausreise (und nicht nur das) zu Problemen macht, das eigene Selbstbewusstsein bzw. die Meinung der Anderen.
      Aber ich schweife jetzt auch schon ab. Das sollte in einem anderen Thread besprochen werden und ist ja gerade in unserem Umfeld die große, alles umgebende Glaskugel.
      Liebe verändert. Liebe verwirklicht. Liebe belebt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „knubbel“ ()