Hauptbahnhof Zürich heute und gestern, der Strich unter den Bögen

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      Hauptbahnhof Zürich heute und gestern, der Strich unter den Bögen

      Wieder einmal Zürich Schweiz.

      Vom „kontakteln, wakeln, wischen oder auflesen“.

      Ende letztes Jahrhundert schnorrten Stricher, „bisch so nett, für 20-50 Stutz“?
      Man/n, waren das damals noch Zeiten wo man sich z.b. am HB Zürich unter den Bögen kontaktelt, mit tief in die Stirne gezogener Mütze (nicht nur wegen der Kälte) herum getrieben von den Herumtreibern, von Spitzeln oder sonstigen Trieben und Einsamkeit vertreibend, jemand für ab 5min und ab 20.- Fr. treffen konnte! Die Polizei hielt damals alles in der „Fichenaffäre“ fest!

      Im HB unten gab es Toiletten wo 15 Mann nebeneinander schleichend schielend kontaktelten und alle 5min. ins Klo tröpfelten! Vielleicht später im VW Käfer die Füsse in den Handschlaufen, oder in einer Eck eine Kalte Hand am Sack. Luxus war das Quicke in der eigenen Wohnung. Vorboten der Zukunft waren die etwas wärmeren Telefonkabinen aus denen der Stricher den Freier nach Münz oder per Draht nach einer Übernachtungsmöglichkeit er/fragen konnten. Im Karussel Niederdorf waren dann eher die Edel Stricher, aber es war doch auch ein kommen und gehen ausser man/n hat nichts gesehen....

      Man/n stichwortelt kontaktelnt damals, Warme-Kälte, Drogen, versteckt, illegal, schnell und billig um die Ecke, ins Klo oder sonst-wo! Konnte Man/n sich auf etwas "wärmeres Längeres" einigen, wurden es damals halt mal 100.- Stutz. Schweizer und Asiaten Stricher zogen immer mehr weg und dadurch den Ost-Clan an. Komm Schatzi spritz, die Zeit kostet Geld... Trefferquote im Sicht-Kontakteln war damals etwa 1zu100.


      Nun, anfangs dieses Jahrhundert schnurrt der Escort in NET, „bisch so Net ab 200 Stutz“?
      Heute am HB gibt's keine Toiletten mehr unten und unter den Bögen sind Stichworte nur noch, Drogen, versteckt, illegal, häsch mär en Tschoint oder es Coki? „häsch mer zwei Stutz“?

      Man/n Kontaktelt nur noch im Internet und Foren, da sind sie zu Hauf in schönster geilster Photo und Wärme Pose wieder! Escort wie Eskortierte schlafen bis 14 Uhr aus, werfen Kaffeemaschine und PC an und Trinken Online in Slips ihren ersten Kaffee! Der eine mit ausgefahrenem Schwanz im Angebot, der andere mit eingezogenem Wanz über dem Schwänzchen nach Viagra lechzend.

      Man/n Kontaktelt nur noch wackelnd zum Kühlschrank, hat Sitzungen am Bildschirm per Mails, Handys, PCs, Forums, Fototausch und auch Einsamkeit vertreibend, per Cam und Skype etc. mit einer Hand auf der Tastatur und der anderen Hand am Vorhaut stressen. Lust auf Hautnah ist ab ab 200.- jeweils im Labor, Massageraum oder bei dir/mir zu Hause zu haben. Dass Karussel von damals ist zu, schau in den anderen Gay-Lokalen im nu, an jeder Ecke davor hörst von überreifen Osteuropäern ein, "was machst du"...

      Man/n zu Hause so Net/t fr/s/agt, hoi, Süsser Du, hast Du Photos, was machst/magst Du, wie-viel, wie lange, wann, bei Dir oder bei mir, Botton mit ohne? Die Fahrt zu Dir kostet nochmals 50.- Stutz! Treffer-Quote im Nett Kontakteln ist heute 1zu10.000.

      Das war nicht nur ein Tipp zu, wo sind die Stricher heute, sondern auch eine kleine Satire mit Wehmut, die mir Altem wehtut!

      thai.fun ::po::
      Populismus ist die Pubertäts Zeit der Demokratie. :S
      Oder mal umgekehrte, wie es Touristen aus Thailand in der Schweiz, dem Freien Land, ergehen kann, wenn man/n an des Reichen Kohle will ... bm)


      "Der Polizist bandelt im Internet mit dem Stricher an:

      Ein thailändischer Tourist ist zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt worden, weil er in der Schweiz Dienstleistungen anbot, ohne eine Arbeitsbewilligung zu haben. Er ging dabei einem Polizisten ins Netz.

      <Bild entfernt. Fremde Bilder dürfen nicht ohne Genehmigung veröffentlicht werden - auch nicht mit Quellenangabe, Danke. Admin>
      Hinter dem angeblichen Freier steckt ein Polizist. (Bild: Keystone)

      nzz.ch/zuerich/der-polizist-ba…em-stricher-an-ld.1316596
      " Ende Juni letzten Jahres reist ein thailändischer Tourist in die Schweiz ein. Sein Ziel ist nicht nur, Berge und Seen zu bewundern oder möglichst viel Schokolade und Käse zu essen, nein, er möchte bei seinem Besuch auch noch ein bisschen Geld verdienen. Der heute 34-Jährige errichtet ein Profil auf einer einschlägigen Internetplattform, auf der Männer Männer suchen. Es geht um Sex, mit oder ohne Entgelt.

      Der thailändische Tourist hat Erfolg: Unter dem Pseudonym «Zauberlehrling69» meldet sich ein Interessierter bei ihm, und die beiden Männer vereinbaren für den gleichen Abend ein Treffen in Zürich.
      Abgemacht ist, dass der Thailänder für die zu erbringende sexuelle Dienstleistung 300 Franken erhalten soll. Doch als der Mann beim Stadtzürcher Billighotel eintrifft, wird er festgenommen.

      Beim «Zauberlehrling69» handelt es sich um einen Polizisten. Der Stricher gibt sofort zu, er habe gewusst, dass er ohne die notwendigen Bewilligungen in der Schweiz nicht arbeiten dürfe. Dennoch wehrt er sich bis vor Obergericht gegen eine Verurteilung.

      Der Mann lässt über seinen Verteidiger vorbringen ..... weiterlesen "
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