Preissteigerung bei Mieten auf Gran Canaria, nicht nur in Hotels

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      Preissteigerung bei Mieten auf Gran Canaria, nicht nur in Hotels

      Da es immer mal wieder zu lesen ist, das man sich wundert das die Preise für Hotels steigen. Es gibt dafür viele Gründe und manche wollen sich sicherlich auch nur bereichern. Aber wenn behauptet wird, dass man hier billig leben kann sollte man sich mal die neusten Zahlen ansehen, denn Wohnungen zur Miete sind auf Gran Canaria in den letzten 12 Mnaten so teuer geworden wie sonst kaum wo in Spanien, Preissteigerungen von bis zu 30% in 12 Monaten ist schon nicht ohne, das muss auch irgendwie bezahlt werden können von den ganzen Hotelarbeitern etc.

      Und ja es ist auch ein guter Hinweis für alle die evtl. mal ein paar Monate hier im Winter verbringen wollen. Leider steigen auch hier alle Preise weiter und weiter an, egal was Spanien an Inflationsrate hat, denn die Kanaren sind ebenso wie die Balearen ganz anders zu beurteilen. sorry-sor

      Weitere Infos gibt es in dem Nachrichtenarikel von Infos-GranCanaria.com
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      Unsere Webseiten:
      Gay Hotels / Gay Bungalows Paso Chico Gran Canaria & mehr ;o)
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      gunni schrieb:

      Die Preise werden weiter steigen. Die Urlauber kommen so oder so. Denn: Gran Canaria registrierte im ersten Halbjahr 2,2 Millionen Touristen, ein Zuwachs von 10,7% ...

      Daher hab ich nun, nach 2-3 Monate Preise vergleichen, entgegen meiner Wunschdestination Gran Canaria, wieder Thailand Jomtien gebucht. Flug nonstop mit Thai-Swiss und Hotel 4* 30Tage total 1300. - CHF. = 1140€. :thumbup:
      Populismus ist die Pubertäts Zeit der Demokratie. :S
      Es gibt wohl bald auch ein neues Tourismusgesetz auf den Kanaren, vermutlich nach dem Vorbild der Balearen. Dann werden private Ferienwohnungen wohl weniger werden und die Preise in den Hotels werden weiter steigen. Bei uns im Paso Chico können wir zwar nicht ausßschließen, dass die Preise im kommenden Jahr steigen werden, aber wenn, dann nicht extrem. Dies hängt von der Jahreszeit und der Vorbuchungslaufzeit ab. Die Preissteigerungen die uns in diesem Jahr um die Ohren geflogen sind müssen wir natürlich berücksichtigen.
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      Passt nicht ganz zum Thema, aber ich durchforste derzeit die ganzen Hotelangebote auf Gran Canaria für den nächsten Mai und habe mal mit denen angefangen, bei denen ich schon mal übernachtet habe. Erstaunliches ist dabei aufgefallen...

      1. Ehemaliges Aparthotel Santa Monica, einziges Hotel neben dem RIU Palace mit direktem Zugang zu den Dünen. 2014 wars eine hoffnungslos veraltete Anlage mit 70er-Jahre-Einrichtung. Eigentlich eine Frechheit sowas für über 600 Euro anzubieten. Und heute: Kernsaniert, ne nagelneue Öko-Klimatisierung mit Wärme/Kältepumpe, schallgedämmt, neue Gastro und komplett neue Zimmer. Neuerdings firmierend als "gay friendly". Von ehemals 3 Sterne auf nun 5 Sterne angehoben, von ehemals 700 Euro pro Woche nun nicht unter 1450 Euro pro Woche.

      2. Lopesan IFA Catarina Hotel, Sponsor des Gay Pride und im Mai mit einem über 50%igen Anteil an schwulen Gästen, 2015 ein mittelmäßiges 3-Sterne-Haus mit kaputter Klimatisierung und Betten die nur für Maso-Fans mit Hang zu Rückenschmerzen geeignet waren. Und heute: ich bekomme eine Mail mit dem Inhalt, Vollsanierung ist fast komplett, jetzt gibts 2 Pools mehr, neue Zimmer, neue Einrichtung, reines All Inclusive Angebot, Adult Only Zone. Hochgestuft von 3 auf 4 Sterne. Preise von ehemals 840 Euro pro Woche auf nunmehr nicht unter 1200 Euro pro Woche.

      3. Iberostar Costa Canaria San Agustin, 2010 für 640 Euro pro Woche zu haben, gute 4 Sterne aber ein hässlicher pflanzenfreier Betonbunker mit Personal, das ausschließlich zu den zahllosen 75-80jährigen Stammgästen höflich war. Und heute: Weiterhin 4 Sterne, aber komplett neu eingerichtet, neues Pool-Konzept und mittlerweile unter den Namen Bull Hotel.

      4. RIU Vistamar de Amadores, 2017 eine Großbaustelle voller Betonmischern und Kränen, ohne Gäste, nur noch das Stahlbetongerüst stand. Baustellenlärm über die ganze Bucht von Amadores. Neueröffnung soll demnächst kommen...

      5. RIU Papayas / Bungalows Palmitos, neben dem Neptuno DAS Gay Hotel zur Gay Pride wegen seiner Nähe zum Yumbo, derzeit noch buchbar, laut Management ab 2018 zur Komplettrenovierung vorgesehen. Preislage dann bisher unbekannt.

      6. RIU Palace Maspalomas , früher 5 Sterne und nicht unter 1800 Euro pro Woche zu haben, heute heruntergestuft auf 1450 Euro pro Woche und 4 Sterne. Renovierung und Komplettsanierung geplant ab 2019, Preislage dann unbekannt (zum Vergleich: die Seaside-Hotels gleicher Kategorie und relativ neu sind erst ab 2000-3000 Euro zu haben).

      7. Gay Bungalows Tenesoya: Renovierung noch bis November 2017

      8. Gay Bungalows Los Tucanes: Renovierung bis November 2017, danach Neueröffnung als gemischtes/hetero Adult Only Resort Sunny Village


      Fällt was auf? Wenn die größeren Anbieter Stück für Stück alles mögliche modernisieren, dann lassen die es sich meistens auch teuer bezahlen. Nicht dass es bei den Bunkern aus den 80er Jahren nicht dringend nötig sein würde. Aber die setzen alle den Wunsch der Regionalregierung um: Qualität und damit Preise erhöhen, so dass Ballermann-Urlauber fernbleiben. Bin mal gespannt, wie sich das auf die Schwulen auswirkt und ob sich irgendwann die ganzen 20jährigen den Besuch des CSD noch leisten werden.
      Oh das Thema hat nicht primär was mit der Regionalregierung zu tun. Man muss einfach nur mal am heimischen Mietwohnugsmarkt schauen, da kommen größere Investitionen um die Ecke, sei es Schalldämmung, Wärmedämmung, Fenster, Aufzug etc. und schwupp gehen die Mieten durch die Decke. Alles noch selbst erlebt bevor wir DE verlassen haben. Lopesan breitet sich z.B. immer weiter aus und macht einen auf Großinvestor, wie die Arbeiten weiß man auch aus dem heimischen Wohnungsmarkt...

      Der Wunsch nach Qualität steigt, auch bei den Urlaubern, allein dadurch haben viele Betreiber umgedacht. Die, die es nicht von selbst machen werden halt durch die Regierung hier "gezwungen", ein Blick in die Zukunft gerichtet, denn wie hinlängst bekannt, ist die Wirtschaft von gutem Tourismus abhängig, sollten die Gäste ausbleiben weil nichts investiert wird bricht alles zusammen. Kann natürlich auch bei steigenden Preisen passieren, das Risiko ist aber geringer.

      Letztendlich ist das auch überall auf der Welt so, wenn ein Hotel Qualitativ Hochgestuft wird steigen die Preise, das ist in Deutschland auch der Fall und auf Mallorca etc. auch. Ich denke so funktioniert nunmal die Wirtschaft und so lange wir ein Geldsystem haben wie das aktuelle wird sich an dem auch nicht viel ändern.

      Für die U30-Party-Generation bleiben auch noch genügend Anlagen und Unterkünfte übrig, sei es das Hosten in San Fernando (ab 15 € pro Nacht zu buchen) oder sonstige einfache Anlagen wo wirklich nur "das gesetzlich vorgeschriebene" passiert. Allerdings ist das gesetzlich vorgeschriebene in der Tat auch kostspielig, wenn da eine Anlage nicht aufpasst geht die auch schnell den Bach runter (finanziell). Ist ein Spagat, der nicht so einfach zu meistern ist.
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