Reisebericht - Lissabon und co.

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      Reisebericht - Lissabon und co.

      Portugal - Europas schönstes Ende
      Innerhalb Europas zählt Portugal definitiv zu den schönsten Reisezielen. Und ich kenne Menschen, die seit 15 Jahren nach Portugal fliegen um Urlaub zu machen und die noch immer nicht alles von diesem Land entdeckt haben.
      Ich bin sehr froh, dass ich Portugal im Winter kennen gelernt habe. Dank des milden Klimas ist es dort nicht annähernd so kalt wie bei uns. Es stehen einem noch immer alle Möglichkeiten offen, mit dem Vorteil, sie mit keinem anderen Touristen teilen zu müssen. Und Portugals Möglichkeiten sind zahlreich!
      Angekommen sind wir, damit meine ich mich und noch zwei Freunde, in Faro, dem Flughafen an der Algarve. Dort haben wir uns einen kleinen Mietwagen besorgt und sind nach Portimão, dem Ausgangspunkt unserer Reise, gefahren. Portimão zählt mit dem Vorort Praia da Rocha zu den beliebtesten Touristenorten und ist bekannt für seine meterhohen Felsformationen und breiten Stränden. Den Zugang zum Strand ermöglichen steile, absolut sehenswerte, Holztreppen.
      Mit unserem Mietwagen sind wir fast alle Orte an der Küste abgefahren. Jedes kleine und größere Fischerdörfchen hat mich auf andere Art begeistert und man kann auf diese Weise jeden Tag spannend und abwechslungsreich gestalten.
      Der Ort Sagres ist beeindruckend, denn der Leuchtturm am Ende der steil abfallenden Klippen gilt als der südwestlichste Punkt Europas. Albufeira, im Sommer die Touristenhochburg schlechthin, liegt wunderschön in einer Bucht, während die Stadt selbst auf den Felsen steht und die kleinen Straßen immer mehr ansteigen. Carvoeiro fand ich besonders schön, da man bei Algar Seco bizarre Felsformationen findet, auf den man herumklettern kann. Das Wasser ist wunderbar klar und bei Flut gluckert es in den kleinen Höhlen und Grotten, die das Wasser vor Jahrhunderten geformt hat.
      In bleibender Erinnerung steht bei mir auch der Ausflug nach Almancil. In dem winzigen Dorf São Laorenço steht die schönste Kirche Portugals. Man kann sich kein Bild davon machen, wenn man nicht selbst dort gewesen ist. Diese kleine Kirche hat mich wirklich ergriffen. Von außen erscheint sie einem nicht besonders eindrucksvoll. Sobald man aber in die Kirche hinein geht, wird einem klar, was so außergewöhnlich ist. Alle Wände sind mit blau-weißen Azulejos, den typisch portugiesischen Kacheln, geschmückt. Es ist unglaublich, mit wie viel Kunstfertigkeit und Liebe diese Kirche im 15. Jahrhundert gebaut wurde.
      Eines der tollsten Erlebnisse während meines Aufenthalts war definitiv Lissabon, die portugiesische Hauptstadt. Mit dem Auto fährt man von der Algarve in ein paar Stunden nach Lissabon. Die Autobahnen sind neu und menschenleer. Über die Hängebrücke Ponte de 25 Abril, eine architektonische Meisterleistung, erreicht man Lissabon schon mit einem erwartungsvollen Gänsehautgefühl. Dabei sieht man die erste Sehenswürdigkeit, die Christus-Statue, die auf Lissabon hinunterblickt. Ein guter Anfang um Lissabon zu erobern ist die legendäre Straßenbahn der Linie 28. Die Linie fährt durch die Altstadt Lissabons und kommt dabei an den schönsten und ältesten Plätzen der Stadt vorbei. Die Fahrt an sich ist unglaublich lustig, da sich diese altertümliche Straßenbahn durch die engen Straßen schlängelt und Menschen aufgrund von Platzmangel in Hauseingänge flüchten müssen. Mitten in Lissabon steht der senkrechte Aufzug Elevador de Santa Justa, der den Stadtteile Baixa mit dem höher gelegenen Chiado verbindet. Von oben kann man wunderschön über Lissabon blicken und diese Gelegenheit sollte man sich nicht entgehen lassen.
      Viele der Sehenswürdigkeiten erreicht man zufällig bei einem – ohnehin lohnenswerten - Stadtbummel. In einem Tag kann man Lissabon dennoch nicht einmal annähernd erfassen. Schade war deswegen, dass ich den Torre de Belém, Wahrzeichen Lissabons und Unesco-Weltkulturerbe nicht mehr sehen konnte. Aber das werde ich dann eben bei einem zweiten Besuch nachholen.

      LG
      Ferien in ?
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      Infos zu Homosexualität in Portugal
      Homosexualität ist per Gesetz ab 16 Jahre straffrei.
      Die Gay-Szene findet sich hauptsächlich in Lissabon (in Bairro Alto) und in Porto.
      -Saunas,Discos und Clubs.
      Die portugiesische Gesellschaft ist teilweise stark konservativ, trotzdem meistens tolerant gegenüber Gays.Gewalt gegen Schwule ist selten.
      noch mehr Infos hier : portugalgay.pt , teilweise auch auf Deutsch und Englisch.

      RE: Reisebericht - Lissabon und co.

      Homosexualität ist per Gesetz ab 16 Jahre straffrei.

      Gleichbehandlung in Portugal? So la la!
      Das Schutzalter liegt bei heterosexuellen Personen bei 14 Jahren ?( Portugal muss noch lernen.Von mir aus soll das Schutzalter für beide Geschlechte auf 16 Jahre gesetzt werden.