Hallo, Wir möchten uns Euch vorstellen: Wir sind ein Frauenpaar die in 3 Wochen nach Sardinien auswandert. Wir eröffnen Mitte März ein Bed & Breakfast in Siniscola. Das B&B wird 3 Zimmer haben, mit jeweils 1 Doppelbettund 1-2 Einzelbett/enn, ein großer Aufenthaltsraum wo auch das Frühstück
eingenommen wirdund ein großes Tageslicht-Badezimmer mit Dusche/Bidet.
Vielleicht bis bald in Sardinien !?
Bis dahin liebe Grüße,
Giusta + Carmen
Siniscola:
Die Kleinstadt Siniscola liegt unterhalb des Gebirges des knapp 1100 m hohen Monte Albo (weißer Berg) an der Schnellstraße SS. 125 , 45 km
nördlich von der Provinzstadt Nuoro und ca 47 km von der Hafenstadt Olbia.
Das lebendige Städtchen zählt heute ca 12.000 Einwohner -Siniscolesi- und gehört damit schon zu den größeren sardischen Orten.
Siniscola ist der Anlaufpunkt für alle Verwaltungsangelegenheiten, verfügt über mehrere Schulen und einige Gewerbegebiete.
Neben diversen Supermärkten und zahlreichen kleinen Läden, gibt es auch einen Wochenmarkt und alljährlich Anfang Oktober die berühmte
"Sagra" - ein religiöses, mehrtägiges Fest mit zahlreichen Veranstaltungen und Prozessionen. In der Stadt selbst findet man einige kleine
Restaurants, die auch traditionelle Küche servieren und außerhalb viele "Agriturismo", wo man typisch "sardisch", in mehreren Gängen, in meist
rustikalem Ambiente, essen kann. Da hier noch echtes, ursprüngliches, sardisches Leben, fernab des Massentourismu stattfindet, liegen die
Preise im Verhältnis zu anderen Regionen in allen Bereichen etwas niedriger. In der fruchtbaren Ebene und an den Hängen des Berges findet
der Anbau von Wein, Oliven, Früchten und Gemüse statt. Das Territorium erstreckt sich auf ca 20.000 Hektar vom Meer zu den Bergen und
grenzt an den Gemeinden Orosei, Posada, Lula, Torpè, Onifai, Lodè und Irgoli, zu denen sich auch Ausflüge lohnen.
Der Monte Albo ist sehr reich an Quellen und kleinen Wäldchen und bietet für Naturliebhaber einiges sehenswertes.
Er beherbergt eine seltene Flora und Fauna. Dabei sind Tierarten wie das fast ausgestorbene Muflon und der
Königsadler des Bonelli. Noch nicht vom Massen-Tourismus entdeckt, stellt das Gebirge idealerweise, einen herrlichen Rahmen für Ausflüge,
egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder sogar dem Pferd. Unterhalb des Berges schlängelt sich der Fluss Posada bis zum Meer, der zwischendrin
auch zum großen See aufgestaut ist. Dort kann man mit Erlaubnisschein Angeln und (mit eigenem) Boot fahren. Weiterhin bieten sich die
Besichtigung der Grotten Sa Preione und S' Orcu, sowie auch Duas Vuccas, an.
Erwähnenswerte Zeitzeugen, stellen auch die Nuraghen, an die 20 Stück im Gebiet von Siniscola und über 2000 Jahre alt, einige Giganten-Gräbern
und Reste des Mittelalter-Dorfes von Rempellos dar. In der Stadt kann man jetzt auch einige alte Mauereste finden, viele alte Häusschen des
Mittelalters und mehrere interessante Kirchen.
Die Küste von Siniscola erstreckt sich über ca 30 km, wovon 12 km wunderschöne weiße Strände sind, die zu den bekanntesten der Insel gehören.
Der bekannteste Strand ist Bèrchida. Diesen Strand erreicht man über eine schlecht befahrbare Erdpiste, doch am Ende wird man belohnt.
Er wurde mehrfach "prämiert" und gehört zweifellos zu den schönsten Stränden Europas. Rechts und links schließen sich, durch die überall gegenwärtigen
Stagno (Lagunen - Brackwasserseen) getrennt, die Strände von Biderossa (Naturschutzgebiet) und Capo Comino (Dünen). Wer lieber zwischen Felsen
badet, findet an der Spitze des Kaps sein ruhiges Plätzchen.
Teil der Gemeinde von Siniscola ist auch der kleine Fischerort Santa Lucia. Hier findet man neben Sand- und Kiesstränden, mit dahinterliegender
dichter Pinetta (die fast überall an der Ostküste schatten spendet), eine kleine Strandpromenade mit Sarazenenturm und eine nettes Kirchlein mit
auffallendem Glockenspiel. Im Mai erwacht das Dörfchen aus seinem Winterschlaf und lädtabends ein, durch die kleinen Gässchen zu spazieren
und in einem der zum Teil weit bekannten Lokalen gut und vergleichsweise günstig zu essen. Es gibt zwei Campingplätze und am Strand Surfschule,
Bootsverleih, u.s.w.
Der andere Ort am Meer ist La Caletta. Von hier bis St. Lucia zieht sich ein langer Dünenstrand, doch er geht auch in nördlicher Richtung weiter bis
Budoni, nur vereinzelt unterbrochen durch Abschnitte mit Kies oder Felsen zum Tauchen. Hier ist im Sommer "richtig was los". Viele Pizzerien,
Ristoranti, Bars und auch Eiscafes (darunter die weltberühmte „Boutique“) laden zum Abendausflug ein. Neben dem kleinen Fischereihafen, ist eine
große Boots-Marina und ganz selten kommt sogar eine Fähre vom italienischen Festland an.
Die Entfernungen, bzw. Fahrzeiten zum Meer liegen zwischen 7 km ( 10 Minuten) und 30 km (1 Stunde).
Im Norden folgen die Strände von Posada, dessen mittelalterlicher Hauptort auf steilem Hügel, mit seinen bemerkenswerten Castello Della Fava,
"Saubohnen-Schloß" mit seinem quadratischen Turm, die Ebene überblickt. Von den Giudici della Gallura, diente das Schloß (im XII. Jahrhundert erbaut)
auch als Schutzwall gegen die Überfälle der Schwarzen Mori die an diesem einsamen Küstenstreifen landeten, um neue Nahrung zu laden, sowie
auch neue Sklaven zu finden.
Selbstverständlich lohnen sich auch Ausflüge in den Süden, wo ab Orosei die gewaltige Steilküste mit einzigartigen, abgelegenen Kleinsträngen beginnt
oder in das noch unberührte Inselinnere. Da die Schnellstraße nicht weit ist, kommt man per Tagesausflug auch in alle anderen Regionen der Insel - sogar
auf die gegenüberliegende Seite.
Wer "Nightlife" wünscht, findet im Hochsommer außerhalb liegende Diskotheken oder besucht La Caletta, Budoni oder St. Teodoro. Hier findet die
Party-Nacht dann keine Ende. In Siniscola selbst bleibt es aber ruhig.
Lassen Sie Ihre Seele baumeln und überzeugen Sie sich von der angebotenen Vielfalt und unvergeßlichen Geschmäcker der sardischen Küche und
typische Produkte, Wein, Käse, Brot, Dolci, sowie Oliven, die auf der ganzen Insel wachsen und das, aus ihnen gewonnene, Olivenöl.
Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.